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Hier möchte ich Euch eine Erfahrung zum Thema Dieselkraftstoff weitergeben.
Ein guter Freund hatte auf seiner Urlaubsfahrt eine Panne, sein 814 ruckte, fuhr dann mit viel weniger Leistung weiter. Vorsichtshalber ließ er sich in eine Werkstatt abschleppen.
Am Motor war nichts zu sehen, die Monteure haben Kompression geprüft, die war gut, Kraftstoff war vorhanden, die Düsen waren in Ordnung, woran konnte es liegen?
Der Zylinderkopf wurde abgebaut, Dichtflächen gut, Zylinder glatt, wie es bei einem guten Kompressionsbild zu erwarten war. Der Monteur wollte als nächstes die Dieseleinspritzpumpe ausbauen, wurde aber von dem Meister zurückgehalten mit den Worten: Eine Dieseleinspritzpumpe geht nicht kaputt!
Irrtum, Die Pumpe wurde dann doch ausgebaut und es stellte sich heraus, daß ein Pumpenstößel gefressen hatte. Bei den nächsten Umdrehungen ist dann das Pumpengehäuse gebrochen – Kein Austausch!!!
Die Reparatur kostete etwa 3700€ - toll zu Beginn eines Urlaubs.
Die Werkstatt hat meinem Bekannten erklärt, daß die Schmierfähigkeit des Diesels, auch durch die Zugabe von Biodiesel, immer schlechter wird. Die haben ihm empfohlen, den Diesel im Verhältnis 250 : 1 mit einfachen 2- Takt Mischöl zu mischen, also auf 250 l Diesel gibt er 1 l Mischöl, etwa gebräuchlicher: Auf 50 l Diesel gebe ich 200 ml Mischöl. Ich nehme das nicht sehr genau, erst gieße ich etwa 200 ml Mischöl in den Tankstutzen, mal etwas mehr, mal etwas weniger, dann fülle ich Diesel ein.
Mein Motor läuft ruhiger und zieht in den unteren Drehzahlen besser und ich glaube, daß ich auf diese Weise Kraftstoff spare.
Als Werkstattmeister kommt man ja mit einigen anderen Leuten aus der Branche zusammen. Mit denen habe ich auch über dieses Thema diskutiert. Ein Mitarbeiter einer LKW Werkstatt gießt erst 3 – 4 L „irgend ein Motoröl“ in den Tank auf 150 L Diesel. Ob sich das wirklich vermischt, wage ich zu bezweifeln. Das 2 – Takt Mischöl hat Additive, die die Vermischung unterstützen, das finde ich sehr gut, deshalb werde ich weiterhin Mischöl nehmen.
Vielen Kunden und Freunden habe ich von dieser Entwicklung erzählt. Einige haben das Zumischen übernommen, einigen ist es zu umständlich. Die Komponenten der Dieseltechnologie werden immer präzieser, das Paßspiel der beweglichen Teile der Pumpen oder Düsen liegt bei 1/10 000 mm, und das bei bis zu 2000 bar. Früher wurden Düsen nach 100.000 km ausgetauscht, das macht man heute nicht mehr, die Düsen meines Audi werden seit 350.000 km benutzt und sie müssen noch gut sein, denn das Auto verbraucht unter 8 L . Bei den Preisen für diese Teile halte ich etwas Vorsorge für sehr angemessen.
Hier sind ein paar Links für weitere Informationen:( Kommt noch)
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